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Papa hat sich erschossen

Dokumentation   |   52 Minuten   |   Buch & Regie: Dagmar Knöpfel   |   3sat   |    2015

Link: Bericht auf DerStandard.at

Ein Film von Dagmar Knöpfel

 

2008 legt sich Erhard Jungnikl unter einen Nussbaum und erschießt sich. Sieben Jahre nach dem Suizid ist Journalistin Saskia Jungnikl bereit, vor der Kamera darüber zu sprechen. Die Dokumentation beleuchtet das Tabuthema Suizid und den Umgang der Hinterbliebenen mit diesem Schicksal. Saskia möchte die falschen Tabus der Gesellschaft brechen und offen Suizid thematisieren. Selbsttot oder Suizid sind die Begriffe, die sie verwendet. Selbstmord lehnt sie ab wegen der Konnotation „Mord“ , und Freitod deshalb, weil es zu heroisierend ist. Das Leben der Journalistin hat sich von einen auf den anderen Tag komplett geändert, seit dem Suizid ihres Vaters teilt sich ihr Leben in ein Vorher und Nachher. Aber Saskia ist weder zynisch, nicht verhärmt, nicht gebrochen.

Dagmar Knöpfel begleitet Saskia Jungnikl zu Gesprächen mit ihrer Mutter, ihrem damaligen Freund, ihrer besten Freundin und lässt das Publikum an privaten Erinnerungen und Emotionen teilhaben. Die Betroffenen erzählen selbst von der Traumabewältigung und der Rückkehr ins Leben.

 

 

 

Stab & Crew 
Buch & RegieDagmar Knöpfel
KameraJudith Benedikt
KameraassistenzSimon Rabeder
SchnittMarkus Wogrolly
MusikErhard Jungnikl
ProduktionskoordinationFranziska Aringer
ProduktionsassistenzKerstin Oberhauser
Tamara Brunner
ProduzentIris Haschek
Redaktion 3satPetra Gruber
Produktion 3satRosemarie Prasek
Dank anSaskia Jungnikl-Gossy
Susanne Jungnikl

Andreas Deutsch
Alexandra Föderl-Schmid
Pfarrer Gerhard Gabel
Florian Jungnikl-Gossy
Christopher Ramos
Stefan Schlögl
Gerhard Schrantz
Gernot Sonneck
Renate Stangl
Mateusz Sycz
Heinz und Ingrid Weber
Birgit Wittstock
Eine Koproduktion vonORF 3sat
Inspiris Film
© 2015