PAPA HAT SICH ERSCHOSSEN

Ein Film von Dagmar Knöpfel

In 2008 legt sich Erhard Jungnikl unter einen Nussbaum und erschießt sich. Sieben Jahre nach dem Suizid ist Journalistin Saskia Jungnikl bereit, vor der Kamera darüber zu sprechen. Die Dokumentation beleuchtet das Tabuthema Suizid und den Umgang der Hinterbliebenen mit diesem Schicksal. Saskia möchte die falschen Tabus der Gesellschaft brechen und offen Suizid thematisieren. Selbsttod oder Suizid sind die Begriffe, die sie verwendet. Selbstmord lehnt sie ab wegen der Konnotation „Mord“, und Freitod deshalb, weil es zu heroisierend ist. Das Leben der Journalistin hat sich von einen auf den anderen Tag komplett geändert, seit dem Suizid ihres Vaters teilt sich ihr Leben in ein Vorher und Nachher. Aber Saskia ist weder zynisch, nicht verhärmt, nicht gebrochen. Dagmar Knöpfel begleitet Saskia Jungnikl zu Gesprächen mit ihrer Mutter, ihrem damaligen Freund, ihrer besten Freundin und lässt das Publikum an privaten Erinnerungen und Emotionen teilhaben. Die Betroffenen erzählen selbst von der Traumabewältigung und der Rückkehr ins Leben. 
Link: Bericht auf DerStandard.at

Länge

52 Minuten

Jahr

2015

Buch & Regie

Dagmar Knöpfel

Partner

3sat

Kategorie

Dokumentation

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